Straßenbau Vogelsdorfer Str.

Woltersdorf, September 2019

Liebe Woltersdorferinnen und
Woltersdorfer,

liebe Anwohnerinnen und Anwohner
der Vogelsdorfer Straße,

 

sicherlich haben Sie schon von den geplanten Straßenbaumaßnahmen in der Vogelsdorfer Straße zwischen Wilhelm-Tell-Platz und Seestraße gehört.

Unsere Fraktion FBW/FDP in der Gemeindevertretung ist gegen einen Ausbau der Straße in der jetzt vorgeschlagenen Form, quasi als „neue Rennpiste“ in Woltersdorf und möchte Sie deshalb gerne über die geplanten Straßenbaumaßnahmen näher informieren. Aus diesem Grunde haben wir unsere umfassende Stellungnahme als Fraktion FBW/FDP, die wir am 09.09.2019 bei der Gemeindeverwaltung abgegeben haben, diesem Schreiben angefügt und bitten um Ihre Unterstützung.

Auch wenn Sie durch die neue gesetzliche Lage jetzt nicht mehr direkt für die Kosten aufkommen müssen, das von uns prognostizierte höhere Verkehrsaufkommen werden Sie wohl ertragen müssen.

Als Fraktion FBW/FDP wollen wir den dörflichen Charakter unseres Woltersdorf erhalten und den Verkehr durch weitere geeignete Maßnahmen möglichst aus dem Ort heraus halten. Auch das ist ein Beitrag zur Erhöhung der Schulwegsicherheit, die uns besonders wichtig ist.

Zudem haben wir in Woltersdorf leider noch genügend Sandstraßen, nämlich 19,75 km, die noch nicht ausgebaut sind und die jährlich höhere Geldbeträge aus dem Gemeindeetat verschlingen, nur um die Befahrbarkeit und damit die Verkehrssicherheit einigermaßen zu gewährleisten. Nachhaltig ist dieses sog. „Hobeln der Sandpisten“ keinesfalls, denn die Löcher in der Straße sind meist nach einem halben Jahr wieder da, wie Sie sicher noch von der Weinbergstraße wissen.

Auch, wenn die unten angefügte Stellungnahme etwas länger ist, lohnt es sich, sie zu lesen.

Uns ist deshalb Ihre Meinung besonders wichtig.
Bitte teilen uns Ihre Meinung mit.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Ponsel,
Gemeindevertreter FBW
Tel.: 0176/80377620
www.freie-buerger-woltersdorf.de

———————————————————–An
Gemeinde Woltersdorf
Frau Bürgermeisterin Margitta Decker
Gemeinde Woltersdorf
Rudolf-Breitscheid-Straße 23
15569 Woltersdorf

 

Gemeinde Woltersdorf
Amtsleiterin Bau-/ Planungsamt
Frau Marsand
Rudolf-Breitscheid-Straße 23
15569 Woltersdorf

nachrichtlich:
per E-Mail an alle Gemeindevertreter
 

Betreff:      Stellungnahme zum Bauvorhaben Vogelsdorfer Straße
zwischen Wilhelm-Tell-Platz und Seestraße

 Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Margitta Decker,
sehr geehrte Frau Marsand,
sehr geehrte Damen und Herren,

zum Bauvorhaben Vogelsdorfer Straße zwischen Wilhelm-Tell-Platz und Seestraße legen wir unsere Stellungnahme mit der Bitte um weitere Veranlassung vor.

Stellungnahme

  1. Straßenbau
    • Straßenbau Vogelsdorfer Straße
      • Den Ausbau der Vogelsdorfer Straße auf eine Breite von 6 m wie auch den geplanten neuen Straßenbelag in Asphalt lehnen wir ab.
      • Eine Verbreiterung der Vogelsdorfer Str. auf 6 m mit Asphaltschicht wird die Geschwindigkeit der Kfz vor der Schule trotz der beantragten Geschwindigkeitsbeschränkung noch erhöhen und damit keine bessere Schulwegsicherheit gewährleisten. Eine Querung der Straße wird dann ebenfalls trotz der Querungshilfe(n) und noch gefährlicher, insbesondere für Grundschulkinder mit oder ohne Fahrrad.
    • Ortsdurchfahrt
      • Mit einer Verbreiterung der Vogelsdorfer Str. auf 6 m und Asphaltbelag ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu befürchten, dass der Schwerverkehr nicht mehr wie ausgeschildert vom Wilhelm-Tell-Platz über die Baumschulenstraße, Berliner Straße und August-Bebel-Straße auf die J.u.E Rosenbergstraße fährt sondern entgegen aller Beschilderungen etc. die Abkürzung direkt über die Vogelsdorfer Straße Richtung Erkner und zurück nutzt. Dies ist auch derzeit schon zu beobachten. Damit wird der Schwerlastverkehr direkt vor dem Schulgelände und auch die Gefährdung nicht nur der Schulkinder noch erhöht. Von einer Verbesserung der Schulwegsicherheit kann dabei wohl nicht gesprochen werden.
    • Baumfällungen
      • Wir lehnen auch die für den geplanten Straßenausbau vorgesehene Fällung von ca. 16 großen Bäumen (zwischen Winzerstraße und Elsnerstraße) auf der Schulseite grundsätzlich ab – auch wenn in der 2. GV vom 05.09.2019 über geringere Fällungen diskutiert wurde..
        Möglicherweise sind noch Fällungen weiterer Bäume bis Wilhelm-Tell-Platz und zur Seestraße vorgesehen denn diese Bereiche sind nach den hier vorliegenden Unterlagen offensichtlich noch nicht vollständig mit beplant.
        Besonders misslich ist, dass in diesem Bereich aufgrund der vorgesehenen Bauausführung auch keine Ersatzpflanzungen vorgesehen werden können.
      • Das Abholzen der Bäume direkt vor dem Schulhof vermindert auch die Beschattung dieser Fläche ohne dass Ausgleichsmaßnahmen möglich wären. In den derzeit immer heißer werdenden Sommern dürfte auch dies ein Argument für den Erhalt der Bäume sein.
      • Durch die Asphaltdecke kann dann auch nur noch eine geringere Menge an Regenwasser versickern, aus die restlichen Bäume in den nunmehr immer trockener werdenden Sommern langfristig dafür aber nachhaltig schädigen dürfte.
      • Die Verwaltung wird gebeten, in der nächsten Sitzung des Bauausschusses darzulegen, wie viele Ersatzpflanzungen für die o.a. Fällungen bis wann umzusetzen sind und wo diese zu realisieren sein werden.
      • Durch das Abholzen der ca. 16 Bäume und den Einbau von Asphalt geht auch der alte Alleencharakter und damit der Charakter der alten Dorfstraße für immer verloren. Andere Gemeinden bauen ihre Dorfstraßen auch unter Verwendung von Naturpflaster wieder zurück in den Urzustand und betonen damit ihren dörflich gewachsenen Charakter und ihre Indentität. So hat z.B. die Stadt Regensburg – wie die Stadtführerin bei einem Besuch berichtete – die Steine für den Ausbau ihrer Innenstadt in den neuen Bundesländern erworben.
    • Elternvorfahrten
      • Die geplanten Elternvorfahrten zum Bringen und Abholen der Kinder sind nach h.E. nicht erforderlich. Wir lehnen sie ab.
      • Der Haupteingang der Grundschule befindet sich nach Fertigstellung in der Weinbergstraße. Dort wurde extra eine Mischverkehrsfläche geschaffen.
      • Die Schaffung von Elternvorfahrten konterkariert zudem die von der Gemeindeverwaltung mit getragene Initiative „Wir schaffen das alleine“ mit der sowohl Eltern als auch ihre Kinder motiviert werden sollen, den Schulweg alleine zu Fuß oder mit dem Rad zu bewältigen und nicht mit dem Auto gebracht zu werden. Auch die jetzt bundesweite Initiative „fridays for future“ die den Ausstoß von CO2 verringern soll, wird dadurch konterkariert.
      • Alternativ
        könnte in einem separaten Entscheidungsprozeß darüber nachgedacht werden, ob nicht im Bereich des Haupteingangs der FAW Ladesäulen für Elektrofahrräder installiert werden können, um die Schülerinnen und Schüler der FAW noch mehr zu motivieren, mit dem Fahrrad / E-Rad zur Schule zu fahren, denn auch sie werden teilweise von den Eltern chauffiert.

 

  1. Kosten für den Straßenbau und Planung im HHP
    • Die Kosten für den geplanten Ausbau der Vogelsdorfer Straße von derzeit geplanten 1.484.000,- € und einer vom Land erwarteten Erstattung von lediglich ca. 444.000,- € für entfallen Anliegerbeiträge sind vor dem Hintergrund,
      dass:

      • die Gemeinde mit dem Bau der Stolp-Brücke vertraglich und per sog. Selbstbindungsbeschluss der Gemeindevertretung (!) verpflichtet ist, die Anschlüsse an die Fahrradwege etc. zeitgleich zu bauen und zu bezahlen, wobei die Kosten von ca. 355.000.- € dafür noch nicht endgültig feststehen,
      • der Berghofer Weg als derzeitige Umleitung für die Stolp-Brücke nach deren Bau saniert werden muss und das Landesamt für Straßenwesen bereits angekündigt hat, sich an den noch nicht bezifferten Kosten nur gering zu beteiligen,
      • Woltersdorf noch ca. 19,75 km Sandpisten hat, die dringend ausgebaut werden müssen, da die Kosten für den Ausbau und damit für die Anwohner sowie auch die derzeit notwendigen Maßnahmen der akuten Verkehrssicherheitspflicht immer weiter steigen,
      • die Sanierung der in Woltersdorf vorhanden Gehwege schon wegen der Erhaltung der Verkehrssicherheit u.a. auch für Rollatoren erforderlich ist und erhebliche Kosten verursachen,
      • weitere Radwege insbesondere auch zur Erhöhung der Schulwegsicherheit gebaut werden sollen – und auch müssen,
      • der Geh- und Radweg in der Vogelsdorfer Straße möglicherweise separat gebaut werden kann (siehe unten) und die Kosten noch nicht beziffert wurden,
      • auch der derzeit geplante Gehweg in der J.u.E. Rosenbergstraße mit Kosten von ca. 390.000.- € in den Haushalten 2020 und 2021 (HHP) finanziert werden soll und ggf. auch muss,

…in den Haushalten der kommenden Jahre nicht darstellbar, da auch nicht seriös mit wesentlich zunehmenden Einnahmen der Gemeinde gerechnet werden kann.

  • Die Kosten für den bereits thematisierten Radweg in der Vogelsdorfer Straße (siehe auch unten) können separat berechnet und auch separat abgerechnet werden. Es ist noch von der Verwaltung festzustellen, ob hierzu Straßenerschließungskosten der Anlieger zu entrichten sind.
  1. Alternativvorschlag für den Straßenbau
    • Alternativer Vorschlag
      • Es wird (unter anderem von den Anwohnern in Gesprächen) vorgeschlagen, auf den beiden Sichtachsen der Vogelsdorfer Straße jeweils eine Ausweichbucht für Busse und Lkw auf der westlichen Straßenseite zu schaffen, damit ein gefahrloseres Vorbeifahren ermöglicht wird.
      • Für die Ausweichbuchten werden höchsten 0,5 bis 1,0 m des Seitenstreifens auf einer Länge von ca. 25 m benötigt (Zulässige Länge für Sattelzüge 16,50 m; Gelenkbus 18,75 m). Damit sind auch keine Baumfällungen erforderlich.
      • Für den Bau der Ausweichbuchten könnten auch die in der Schleusenstraße überzähligen Steine und Graniteinfassungen kostengünstig Verwendung finden. Zudem würde damit auch der Straßencharakter erhalten.
      • Diese Maßnahme erhöht die Sicherheit für Busse und Lkw und erhöht jedoch nicht die Gefährdung für die Schulkinder.
    • Radwegebau separat
      • Der hinter den Bäumen auf der Westseite der Vogesldorfer Straße geplante Geh- und Radweg (Zeichen 240 oder 241 etc. StVO) kann auch separat geplant und gebaut werden, sollte dann aber auch auf Höhe der Seestraße an ein überörtliches Radwegenetz angebunden werden und nicht im Nirwana verschwinden.
      • Für den Radwegebau ist in Woltersdorf die Schaffung eines Radwegekonzeptes mit Anbindung an die angrenzenden Gemeinden unabdingbar.
      • Der Radweg sollte abgesetzt von den Grundstücken geplant werden, um ein gefahrloses Ein- und Ausfahren aus den Grundstückeinfahrten und damit eine hohe Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer gewährleisten.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Ponsel
Fraktionsvorsitzender

 

6 Gedanken zu „Straßenbau Vogelsdorfer Str.“

  1. Sehr geehrter Herr Ponsel,
    vielen Dank für Ihr Informationsblatt.
    Wir wohnen auch in der Vogelsdorfer Straße und sind gegen eine Verbreiterung auf 6 m.
    Da wir in Woltersdorf aufgewachsen sind, kennen wir den Straßenbelag so wie er jetzt ist ( mind.40 Jahre). Für uns heisst das, dass die Straße sehr gut gebaut wurde. Einen neuen Straßenbelag zu wählen wäre völlig unnötig. Dieser ist bestimmt nicht so belastbar/ haltbar wie die Pflastersteine.
    Mit der Verbreiterung der Straße wird sich der LKW-Verkehr erhöhen., das macht den Weg für die Schulkinder nicht sicherer.
    Zur Zeit müssen die Autofahrer, aufgrund der Breite der Straße, die Geschwindigkeit einigermaßen drosseln, besonders bei Gegenverkehr. Wenn die Straße verbreitert wird, passen die Autos problemlos aneinander vorbei und können eine höhere Geschwindigkeit aufnehmen. Daher finden wir die Idee mit den Ausweichbuchten genau richtig und ausreichend. An die jetzt schon vorgegebende Geschwindigkeitsbegrenzung halten sich nicht alle Autofahrer. Das wird sich mit Verebreiterung der Straße eher noch verschlimmern!
    Auch wäre es schade wenn die alten Kastanienbäume, die die Straße säumen, gefällt werden müssen.
    Man sollte dabei auch bedenken, dass die Vogelsdorfer Straße eine der letzten Straßen in Woltersdorf ist, die ihr Erscheinungsbild von damals kaum verändert hat ( dies könnte auch z.B. für Touristen beschildert werden).
    Vielen Dank für Ihren Einsatz.

  2. Sehr geehrter Herr Ponsel,

    als Anwohnerin in einer der neu ausgebauten Seitenstraßen, die an die Vogelsdorfer Straße grenzen, waren mir bisher noch keine Details zu den Ausbauplänen der Vogelsdorfer Straße bekannt. Dies hat sich durch Ihr Schreiben geändert und ich muß gestehen, dass ich schockiert bin.
    6 Meter breit in Asphalt, da ist der Raserei Tür und Tor geöffnet.
    Grundsätzlich stimme ich Ihnen in fast allen Punkten zu, außer in Bezug auf den schnellstmöglichen Ausbau der Sandstraßen. Dies wurde in einem Kommentar zuvor schon begründet. Die Kosten, die hier pro Grundstück anfallen, sind leider sehr hoch. In unserer Straße wurden ca. 12-15.000 Euro pro Grundstück fällig – da hat sich die Gemeinde den Schulwegausbau / -sicherung schön von den Anwohnern zahlen lassen..
    Der Verkehr hat immens zugenommen, die Wohnqualität hat sich durch den Ausbau nicht gebessert.
    Nun noch die Vogelsdorfer Straße so umfangreich auszubauen, halte ich definitiv für einen Schritt in die falsche Richtung. Es wäre auch schade, wenn sich die Erkenntnis, dass so eine Rennstrecke zu erschaffen falsch ist, erst nach dem Ausbau einstellt.

    Bitte setzen Sie sich weiterhin für die Änderung der Ausbaupläne ein!

  3. Sehr geehrter Herr Ponsel,

    den von Ihnen und Ihrer Fraktion vorgetragenen Forderungen kann ich mich grundsätzlich anschließen.

    Als Anwohner in einer „Sandpiste“ muss ich mich jedoch vehement gegen das Bestreben aussprechen, diese schnellstmöglich zu befestigten Straßen auszubauen. Ihr Argument der Verwandlung einer ruhigen Dorfstraße in eine neue Rennpiste trifft auch hierzu. Schließlich müssen Anwohner eines bisher ruhigen Sandweges dann auch mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rechnen, sobald dieser erstmalig zu einer Straße ausgebaut wird.

    Noch gewichtiger gegen einen möglichst zeitnahen Ausbau eines Sandweges zu einer befestigten Straße spricht aus Sicht eines Anwohners jedoch die Tatsache, dass dieser Ausbau kostenpflichtig wäre. Zwar wurden auf Landesebene die Straßenausbaubeiträge ab 2019 abgeschafft, dies betrifft jedoch nicht die Kosten zur erstmaligen Herstellung/Erschließung einer Straße (Umbau Sandweg zu befestigter Straße).

    Mit der Philosophie einer schnellstmöglichen Umsetzung trotz ungünstiger Rechtslage, hätten Sie die Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Jahren in eine Kostenfalle gelockt, welche ein besonders großes Ärgernis dargestellt hätte, wenn diese Kosten bei einer Durchführung ab 2019 nicht mehr angefallen wären.

    Vor diesem Hintergrund bin ich entschieden dagegen, derartige Sandwege auszubauen, solange das BauGB auf Bundesebene vorsieht, die Kosten (anteilig) auf die Anlieger umzulegen.

    Es darf nicht gewünscht und gewollt sein, dass der Ausbau einer bereits befestigten Straße zu einer perfekten Straße für die Anlieger kostenfrei ist, während es im 21. Jahrhundert noch immer Eigenmitteln kostet, wenn aus einem Sandweg überhaupt erstmalig eine befestigte Straße gemacht wird.

    Es wäre für mich persönlich ein absolut untragbarer Sachverhalt, wenn der Ausbau von Güteklasse B (sanierungswürdige befestigte Straße) zu Güteklasse A (perfekte neue Straße) kostenfrei ist, während der Ausbau von Güteklasse C (Sandweg) zu Güteklasse A möglichst schnell und dennoch kostenintensiv vollzogen wird.

    Hier muss vor einer entsprechenden Umsetzung zwingend das zugrundeliegende Bundesgesetz geändert oder eine – wenn auch schwer gestaltbare – kommunale Lösung gefunden werden, welche die ohnehin benachteiligten Anlieger eines Sandweges nicht noch zusätzlich finanziell benachteiligt. Denn der einzige „Vorteil“ eines Sandweges, wenig Verkehr, würde im Rahmen dieser finanziellen Benachteiligung auch noch gleichzeitig wegfallen.

  4. Sehr geehrter Herr Ponsel,
    auch wir sind Anwohner in der Vogelsdorfer Straße und gegen den Straßenausbau.
    Wir befürchten, genau wie Sie, dass mit Verbreiterung und Asphaltierung der Straße, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zunehmen wird. Gerade weil dort unsere Schule ihren Standort hat, wäre dies nicht wünschenswert.
    Ebenfalls würden wir es sehr schade finden, wenn es zu einer Baumfällung kommt. Viele Kinder sammeln hier gerne im Herbst die Kastanien.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jacqueline Neß

  5. Sehr Sehr geehrter Herr Ponsel,

    danke für das informative Mitteilungsblatt, das wir heute im Briefkasten fanden. Wir sind als Anwohner selber vom Straßenbauvorhaben betroffen und waren bestürzt über die Verbreiterungsidee. Alle Punkte, die Sie anführen, treffen zu, Ihre Idee der Ausweichstellen halten wir für finanziell und ökologisch für die beste. Sicher wäre für Busse auch ein abgestimmter Fahrplan möglich, um Begegnungen in unserer Straße zu vermeiden. Auch Ihre kritischen Hinweise zur Planung der Elternvorfahrten sind weitblickend. Da unsere Ort gut mit dem Fahrrad zu durchqueren ist, bedarf es für Kinder und Jugendliche eigentlich auch keine E-Bikes.
    Wie können wir als Mitbürger Ihren Vorschlägen mehr Gewicht geben? Ist der sehr unscharfe Plan zum Ausbau im Netz deutlicher zu sehen? Ich fand in den Gemeindeseite nichts.
    Wir würden uns über eine Antwort freuen.

    Mit freundlichen herbstlichen Grüßen

    Susanne und Frank Kunkel

    1. Sehr geehrte Familie Kunkel,
      herzlichen Dank für Ihre positive Rückmeldung. Auch in persönlichen Gesprächen habe ich heute bereits mehrfach Zuspruch erfahren. Das hilft uns bei unserer politischen Arbeit und wir werden jetzt in der Fraktion überlegen, wie wir weiter an dem angesprochenen Problem arbeiten.
      Leider ist die Kopie aus den Bauunterlagen nicht sehr gut geworden. Ich werde deshalb die Bauunterlagen aus dem öffentlichen Teil des Fachausschusses hier einstellen.
      Wir freuen uns in der Fraktion auf weitere und durchaus auch kritische Rückmeldungen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Karl-Heinz Ponsel

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